Hauptbild Imkerei Foidl

In den Honig der Imkerei Foidl & Achhorner kommt, wie man es schon vermuten kann, der Honig von zwei verschiedenen Imkern, die aber eine gemeinsame Leidenschaft und gleiche Überzeugungen teilen: Hanspeter Foidl und Hans Achhorner.

Während ihrer aktiven Biathlon-Karriere war es für die beiden sehr wichtig auf eine gute Ernährung zu achten. Nur eine gute Kombination aus körperlichem Training und gesunder Kost konnte den Athleten die notwendige Kraft für die anstrengenden Wettkämpfe liefern.

Nach dem Ende ihrer sportlichen Laufbahn war für beide schnell klar, dass das Imkern eine vollkommene Symbiose aus Bewegung in der Natur, arbeiten mit und für die Natur und Gewinnung eines gesunden, als auch äußerst schmackhaften Lebensmittels darstellt. Hanspeter und Hans ist es ein Anliegen, die Geschenke der Natur wertzuschätzen und der Natur ihrerseits etwas zurückzugeben.

Ihre Freude an der Arbeit spiegelt sich auch in der großen Produktvielfalt wider: Zum Start in den Tag gibt es feinste Honigaufstriche mit erlesenen Früchten oder eine delikate Mischung mit Kakao und Haselnüssen. Zudem kann Honig nicht nur mehr auf dem Frühstücksbrot genossen werden. Mit feinsten Gewürzen versetzt, verfeinert er Salat- oder Fleischmarinaden. Er wird zum Backen verwendet oder mit Chili gemischt zu Käse gegessen.

 

Verarbeitet wird der hochwertige Honig der beiden am Hof von Hanspeter Foidl, dem Holzerhof. Dieser wurde bereits 1370 erstmals urkundlich erwähnte und wird seit 14 Jahren von ihm bewirtschaftet. Neben den Bienen erfreuen sich dort auch noch zahlreiche Schafe, Kühe, Hühner und Enten eines naturbelassenen Lebens.

Die ca. 180 Bienenvölker der heimischen Carnica-Rasse haben jedes Mal ein sehr abwechslungsreiches Jahr. Von Hanspeter und Hans werden die kästen zur jeweils richtigen Zeit immer genau dort hingestellt, wo die Bienen dann in der nächsten Umgebung die schönsten Blüten zum Herstellen ihres Honigs vorfinden. Die Reise geht von Tiroler Frühlingswiesen und dem heimischen Wald über Almböden im Hochgebirge, Akazienwälder und anderen blühenden Bäumen bis hin zu gelb strahlenden Rapsfeldern in Oberösterreich. So finden die Bienen zu jeder Zeit mehr als genug an Futter und stellen dadurch die verschiedenen köstlichen Sorten her.

Von April bis Juli wird der Honig geerntet. Zu dieser Zeit ist es durch das Überangebot an Futter für die Bienen kein Problem, den entnommene Honig auszugleichen. Um es ihnen noch einfacher zu machen wird Zuckersirup zugefüttert – bei der Imkerei Foidl & Achhorner selbstverständlich nur in Bio-Qualität. Ganz besonders wird bei ihnen auch darauf geachtet, dass der Zuckersirup nur von den Bienen gegessen wird und nicht in den Honig gelangt. Im Gegensatz zu manchen Großherstellern die ihr Produkt manchmal mit dem Zuckersirup versetzen und dadurch strecken, gibt es bei Hanspeter und Hans den Honig nur in 100%iger Reinform. Damit unerwünschte Rückstände vermieden werden und um den Bienennachwuchs nicht zu schädigen wird der Honig nur aus unbebrüteten Waben entnommen. Selbstverständlich wird auch in diesen völlig auf Chemie verzichtet. Die beiden Imker wollen ihren Tieren ein möglichst natürlichen Jahreskreislauf bieten und daher gehört sämtlicher Honig der ab August produziert wird den Bienen selber. Somit sind sie auch bestens mit ihrer natürlichen Nahrung für den Winter gerüstet und sind auch hier nicht auf übermäßiges zufüttern mit Zuckersirup angewiesen.

Das hochwertige Naturprodukt wird nach der Entnahme aus den Bienenstöcken nur ver- und bearbeitet aber nicht behandelt. Das heißt, dass nur verarbeitungsschritte durchgeführt werden, die dazu dienen, den Honig in natürlicher weise von den Waben zu trennen, ihn später in Gläser zu füllen und ähnliches, ihn aber nicht in der Substanz an sich zu ändern, wie dies sonst bei nicht so hochwertigem Honig oft geschieht. Dies sieht man auch an einem ganz speziellen qualitätsmerkmal – naturbelassender, unbehandelter Honig kristallisiert recht schnell. Um ihn wieder flüssig zu machen, da er sich ja in diesem Zustand nicht mehr so gut auf ein Brot schmieren lässt, braucht man ihn nur bei 40 grad wieder erwärmen. Somit ist er wieder schön flüssig und die wertvollen Inhaltstoffe bleiben alle erhalten.

 

Imkerei Foidl & Achhorner

Boden 14

Reith bei Kitzbühel